Johannes bewegt sich als äußerst vielseitiger Geiger auf elektrischem und modernem Instrumentarium im Grenzgebiet von zeitgenössischer Musik, Jazz und improvisierter Musik. Neben seinen Soloprojekten spielt er weltweit mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem Kammerorchester Basel, weitere Zusammenarbeit mit Flowin Immo, the dorf, Sitarmeister Imran Khan, oh-ton Ensemble, Johanna Borchert, den Geige-Drum-Duos ohneland und Scylla und den Improvisationsgruppen Myotis Kollektiv und The First Church of Free Music. Er ist Mitbegründer des Kommas Ensemble, Köln. 2018 und 2019 arbeitete er mit dem Goethe Institut in Indien und Chile zusammen. Seit 2014 Durchführung von Projekten mit der Corporaciòn Cultural Amereida, Chile. Johannes Haase studierte Violine und freie Improvisation in Bremen und Basel bei Fred Frith, Thomas Klug und Alfred Zimmerlin. Weiteren Unterricht hatte er bei Irvine Arditti, Igor Ozim, Mitgliedern des Ensemble Modern sowie bei Kala Ramnath in Mumbai und bei Ellery Eskelin und Zach Brock in New York. 2008 gewann er den John-Cage-Preis der John-Cage-Orgel-Stiftung Halberstadt, 2011 wurde ihm für seinen Einsatz für zeitgenössische Musik der Klaus-Huber-Sonderpreis der Hochschule für Künste Bremen verliehen. Johannes gab Meisterkurse und Workshops an verschiedenen Universitäten Südamerikas und Asiens  und war 2018 Dozent bei der Jungen Deutschen Philharmonie. Seit 2019 unterrichtet er an der Akademie der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Er spielt eine Violine von Stephan von Baehr (Paris, 2009/2019) und eine Violectra von Dave Bruce Johnson (Birmingham, 2010). Seit 2019 ist er Mitglied des Ensemble New Babylon.