Isabelle Raphaelisis
Flöte
ist eine Flötistin, die sich sowohl der historischen Aufführungspraxis als auch der Suche nach einer experimentellen Klangsprache im Kontext von aktuellen, interdisziplinären und performativen Kunstformen verschrieben hat. So ist sie Flötistin und Gründungsmitglied des Ensemble New Babylon, Teil des „Unbroken Consorts“, spielt im „Bremer Barockorchester“ und im „ensemble reflektor“. Darüber hinaus gastiert sie bei „CrossingLines“ Barcelona und der „Deutschen Kammerphilharmonie Bremen“.
Ihr Studium absolvierte Isabelle bei Bettina Wild an der Hochschule für Künste Bremen. Zusätzliche Inspiration erhielt sie bei Meister- und Kammermusikkursen, unter anderem bei Prof. Wally Hase, Prof. Michael Martin Kofler und Roberto Fabbriciani. Um sich einem noch größeren Spektrum zu öffnen studiert sie momentan historische Traversflöten bei Prof. Marten Root an der HfK Bremen und besuchte in diesem Rahmen Kurse bei Prof. Marc Hantaï, Anne Smith und Kate Clark. Seit März 2019 ist sie Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes.
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Hannah Craib
Viola

Hannah wurde in Schottland geboren und studierte Bratsche am Royal College of Music, London mit Simon Rowland-Jones und Susie Meszaros. Sie ist Bratschistin des Echo Chamber Ensemble, Glas Duo und Radial Quartett. Hannah konzertierte mit der Scottish Opera, der Opera North, dem Red Note Ensemble, BBC Scottish Symphony Orchestra, Niewue Philharmonie Utrecht und dem Scottish Ballet. Konzertreisen führten sie nach Italien, in die Schweiz und Südkorea. Seit 2014 ist sie Bratschistin des Ensemble New Babylon.

Andreas Paparousos
Komposition

Andreas wurde 1975 in Athen geboren. Er studierte Philosophie an der Universität von Athen und gleichzeitig Komposition und Musiktheorie (Tonsatz, Kontrapunkt, Fuge) bei Ioannis. 2002 erhielt er sein Diplom und 2006 einen Master in Philosophie. Er hatte Klavierunterricht bei Anastasia Parissi und Orgelunterricht bei Christos Paraskevopoulos. 2005 studiert er Komposition bei Younghi Pagh-Paan und elektronische Komposition bei Killian Schwoon und Joachim Heinz an der Hochschule für Künste Bremen.

Er ist Mitglied der Kompositionsgruppe „Enargia“ in Athen und Mitbegründer des Ensemble New Babylon Bremen. Er lebt und arbeitet in Bremen. „Die Musik als höchste Kunstform soll durch die Selbstreflexion, die sie im besten Fall bewirkt, die Denkweise der Menschen radikal ändern, ansonsten bleibt sie nutzlos.“
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Andreas Paparousos
Hsin Lee
Schlagzeug

Hsin wurde in Pingtung, Taiwan, geboren. Im Alter von 6 Jahren fing sie an Klavier zu spielen und war Preisträgerin bei verschiedenen Wettbewerben sowohl mit Klavier Solo als auch mit Kammermusik. Den ersten Schlagzeugunterricht erhielt sie im Alter von 10 Jahren. Sie studierte an der National Taiwan Normal University und schloss danach ihr Aufbaustudium an der Hochschule für Künste Bremen bei Prof. Olaf Tzschoppe ab.

Neben Soloauftritten, Solokonzerten mit Orchester (u. a. mit dem Concerto Constanz) und Aushilfen bei Musiktheaterproduktionen (u. a. Bremer Philharmoniker, Orchester der Oper an der Leine), spielt sie Kammermusikproduktionen (u. a. Ensemble Experimental des Experimentalstudios des SWR; Festival Musica, Straßburg; Warschauer Herbst, Warschau; Festival der PGNM, Bremen; Acht Brücken, Köln). Sie nahm mehrere CDs in Kooperation mit dem SWR und Radio Bremen auf. Seit 2014 ist sie Mitglied des Ensemble New Babylon.
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Johannes von Buttlar
Schlagzeug

Johannes ist ein vielseitig orientierter Schlagzeuger, aktiv in und zwischen den Bereichen Neuer Musik, Experimenteller Musik und Improvisation. Er war Stipendiat des Landesverbandes der Musikschulen am Studienseminar Kiel unter der Leitung von Paul- Gerfried Zulauf, studierte in Bremen Klassisches Schlagzeug bei Stefan Rapp und Prof. Olaf Tzschoppe und in Basel Freie Improvisation bei Fred Frith und Alfred Zimmerlin. Zudem hatte er Unterricht bei Gregor Hilbe und nahm an Workshops bei Julio Barreto, Malcom Braff, Jim Black und Glen Velez teil.

Er ist Schlagzeuger beim Ensemble New Babylon (Bremen) und beim Komma´s Ensemble (Köln). Konzertreisen führten Ihn u.a. nach Brasilien und in die Mongolei. Seit 2015 lebt er in Leipzig und gestaltet das kulturelle Programm der Kulturnhalle Leipzig.
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JohannesvonButtlar
Mireia Vendrell del Álamo
Klavier

Mireia wurde 1986 in Barcelona geboren und studierte zunächst Klavier an der Escola Superior de Música de Catalunya (Barcelona) bei Ramon Coll und Jordi Camell und danach am Musikeon (Valencia) bei Luca Chiantore, wo sie auch regelmäßig mit Pianisten wie Josep M. Colom, Piero Rattalino und Dimitri Bashkirov arbeitete. 2012 schloß sie ihren Master in Neue Musik bei Prof. Nicolas Hodges an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart ab.

Stipendien erhielt sie von der Güell Foundation (2010), der Gesellschaft der Freunde der Musikhochschule Stuttgart (2010-2011), der Consell Nacional de la Cultura i de les Arts (CoNCA) (2010-2011), der AIE (2006-2009) und der Anna Riera Foundation (2007). Sie ist Preisträgerin verschiedener internationaler Wettbewerbe und gewann 2006 den 1. Preis des Premis Tutto von COMRàdio (Barcelona). Zusätzlich erhielt sie den Spezialpreis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Komponisten. Neben einer CD-Aufnahme „Tutto Demestres I“ mit Werken von Alberto García Demestres erschien 2007 bei D+3 ihre erste Soloaufnahme mit Werken von Klein, Webern und Prokofiev.Mireia Vendrell nahm an Projekten mit Komponisten wie Mathias Spahlinger, Frederic Rzewski, Jörg Birkenkötter und Enno Poppe teil. Desweiteren hat sie Solowerke von Raquel García Tomás, Luis Codera Puzo, Christian Pedro Vásquez Miranda, Andreas Paparousos, Germán Moreno Brull und Iván González Escuder uraufgeführt. Zusammen mit dem EthosDuo (Barcelona) und dem CrossingLines Ensemble (Barcelona) spielte sie auch zahlreiche Uraufführungen von jungen Komponisten. Derzeit lebt und arbeitet Mireia Vendrell in Bremen. Sie ist Pianistin des CrossingLines Ensemble Barcelona und Pianistin und Gründungsmitglied des Ensemble New Babylon Bremen. Mit diesen Ensembles spielt sie regelmäßig bei internationalen Festivals.
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Mireia Vendrell
Alexander F. Müller
Komposition

Alexander wurde 1987 in München geboren. Er begann 2008 sein Kompositionsstudium an der Hochschule für Künste in Bremen bei Younghi Pagh-Paan. Dort studierte er ab 2011 am gleichen Ort ebenfalls bei Jörg Birkenkötter sowie Kilian Schwoon elektronische Komposition und erhielt darüber hinaus Instrumentationsunterricht bei Andreas Dohmen. 2012 initiierte er zusammen mit den Komponisten Andreas Paparousos, Christian Pedro Vásquez Miranda und dem Oboisten Benjamin Fischer die Gründung des Ensembles „New Babylon“ für zeitgenössische Musik in Bremen. Nach seinem Diplom in Komposition an der HfK Bremen vervollständigte er seine Studien durch einen Master by research in Composition mit Auszeichnung an der University of Huddersfield (UK) bei Aaron Cassidy und Liza Lim.

Er lebt seit 2016 als freischaffender Komponist und Sounddesigner in München. Seine Werke wurden weltweit von erstklassigen Künstlern, Instrumentalisten, Ensembles und Orchestern der Neuen Musik Szene auf bedeutenden Festivals aufgeführt und reichen von instrumentaler bis hin zu elektronischer Musik, sowie zu medienübergreifenden Projekten mit anderen Kunstrichtungen. 2012 initiierte er zusammen mit den Komponisten Andreas Paparousos, Christian Pedro Vásquez Miranda und dem Oboisten Benjamin Fischer die Gründung des Ensembles „New Babylon“ für zeitgenössische Musik in Bremen. Er ist dabei als Organisator, Dirigent und Komponist tätig.Er ist Preisträger des Hochschulpreises für Komposition und des Hochschultagepreises 2014 der HfK Bremen für die Kurzoper „Herr Schwarz“ in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Annika Tritschler.Seine Stücke wurden unter anderem von den Bremer Philharmonikern, dem Münchner Studienstiftungsorchester, dem Oldenburger Staatstheater und dem Ensemble Cepromusic (Mexico) uraufgeführt. Er ist Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und war 2013 Resident der Komponistenresidenz in der Villa Wasmuth – ein Programm des Beethovenhauses Bonn.Seine Werke reichen von instrumentaler bis hin zu elektronischer Musik, was ihn regelmäßig zu medienübergreifenden Projekten mit anderen Künstlern führt. Die Musik von Alexander F. Müller lässt sich als dynamisch, energetisch und äußerst kontrastreich beschreiben, die sich unter anderem auf außermusikalische Phänomene wie Gravitation, Räumlichkeit, Emergenz und deren Orchestrierung beruft.
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Alexander F. Müller
Daria-Karmina Iossifova
Klavier

r die in Sofia geborene Daria-Karmina beginnt die Musikreise im Kreis der Familie. Durch den alltäglichen Gesang ihrer Großmutter lernt sie schon früh, in der Welt der Musik zu leben. Im Alter von 4 Jahre bekommt sie ihren ersten Klavierunterricht von ihrer Mutter. Zwei Jahre später wird Daria nach bestandener Aufnahmeprüfung in das Musikgymnasium in Sofia aufgenommen. Bis zu ihrem Abschluss 1998 spielt sie sowohl zahlreiche Konzerte als Solistin als auch in kammermusikalischen Besetzungen. In dieser Zeit lernt sie die Pianistin Angela Tosheva kennen, die eine entscheidende Rolle für ihre musikalische Entwicklung spielt. Sie weckt Darias Interesse an zeitgenössischer Musik.

1995 gewinnt sie den 2. Preis beim nationalen Klavierwettbewerb "Liszt-Bartók", im Jahre 2000 den 1. Preis bei dem internationalen Klavierduowettbewerb (mit Sona Feschian) "Die Musik und die Erde" in Sofia.2003-2009 setzt Daria ihre Ausbildung in der Hochschule für Musik und Theater Hamburg fort (Klasse Prof. Ralf Nattkemper). Während ihres Studiums wird sie von den Brahms-Stiftung, Otto Stöterau-Stiftung und der Oscar und Vera Ritter-Stiftung unterstützt. Solistisch und kammermusikalisch konzertiert sie u.a. beim Festival Internacional Cervantino (Mexiko), Autumn Sound-Chengdu Music Festival (China), Elbphilharmonie Konzerte, Klub Katarakt Festival (Hamburg) und bei dem Accidental Music Festival (USA). Inspirierend und wichtig für Darias Entwicklung sind u.a. die Begegnungen mit dem bulgarischen Cellisten Dimitar Kozev, sowie mit den Pianisten Jean-Pierre Collot und Nicolas Hodges.
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Johannes Haase
Violine

Johannes bewegt sich als äußerst vielseitiger Geiger auf elektrischem und modernem Instrumentarium im Grenzgebiet von zeitgenössischer Musik, Jazz und improvisierter Musik. Neben seinen Soloprojekten spielt er weltweit mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem Kammerorchester Basel, weitere Zusammenarbeit mit Flowin Immo, the dorf, Sitarmeister Imran Khan, oh-ton Ensemble, Johanna Borchert, den Geige-Drum-Duos ohneland und Scylla und den Improvisationsgruppen Myotis Kollektiv und The First Church of Free Music. Er ist Mitbegründer des Kommas Ensemble, Köln.

2018 und 2019 arbeitete er mit dem Goethe Institut in Indien und Chile zusammen. Seit 2014 Durchführung von Projekten mit der Corporaciòn Cultural Amereida, Chile. Johannes Haase studierte Violine und freie Improvisation in Bremen und Basel bei Fred Frith, Thomas Klug und Alfred Zimmerlin. Weiteren Unterricht hatte er bei Irvine Arditti, Igor Ozim, Mitgliedern des Ensemble Modern sowie bei Kala Ramnath in Mumbai und bei Ellery Eskelin und Zach Brock in New York. 2008 gewann er den John-Cage-Preis der John-Cage-Orgel-Stiftung Halberstadt, 2011 wurde ihm für seinen Einsatz für zeitgenössische Musik der Klaus-Huber-Sonderpreis der Hochschule für Künste Bremen verliehen. Johannes gab Meisterkurse und Workshops an verschiedenen Universitäten Südamerikas und Asiens und war 2018 Dozent bei der Jungen Deutschen Philharmonie. Seit 2019 unterrichtet er an der Akademie der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Er spielt eine Violine von Stephan von Baehr (Paris, 2009/2019) und eine Violectra von Dave Bruce Johnson (Birmingham, 2010). Seit 2019 ist er Mitglied des Ensemble New Babylon.
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Johannes Haase
Beltane Ruiz
Kontrabass

Beltane wurde 1983 in Soria (Spanien) geboren. Sie studierte Kontrabass und Komposition in London und Berlin sowie einen Master in Alter Musik in Basel. 2007 gewann sie den "Hanns-Eisler-Preis" für zeitgenössische Musik. Beltane konzertiert mit zeitgenössischen Musikensembles in Berlin wie KNM Ensemble, Ensemble Adapter, LUX:NM Ensemble, Ensemble Mosaik oder Solistenensemble Kaleidoskop als auch mit dem CrossingLines Ensemble in Barcelona, OENM in Salzburg, Klangforum Wien, Ensemble Resonanz in Hamburg und E-MEX-Ensemble oder Musikfabrik in Köln. Seit 2010 ist sie Mitglied des Zafraan Ensemble Berlin und seit 2019 Mitglied des Ensemble New Babylon.

Als Solistin spielte sie mit dem Orquesta de Cámara Andrés Segovia und mit der Baden-Badener Philharmonie. Regelmäßig spielt sie auch auf historischen Instrumenten zusammen mit La Chambre Philharmonique in Paris, Ensemble Cordia in Italien, Elbipolis Barockorchester Hamburg, Combattimento Amsterdam, Anima Eterna Brugge und Kammerorchester Basel.
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Benjamin Fischer
Oboe

Benjamin studierte Oboe in Bern (CH), Lugano (CH) und Bremen bei Prof. Hans Elhorst und bei Prof. Christian Hommel. Meisterkurse besuchte er bei Ingo Goritzki, Stefan Schilli, Christian Wetzel, Jochen Müller-Brincken und Maurice Bourgue. 2008 wurde er Stipendiat der „Junge Musiker Stiftung“. Im besonderen Maße widmet sich Benjamin der zeitgenössischen Musik und spielte zahlreiche Uraufführungen und deutsche Erstaufführungen u. a. von Benedict Mason, Michael Quell, Younghi Pagh-Paan, Louis Andriessen, Snežana Nešić, Dganit Elyakim, Christian Vásquez Miranda, Pedro Alvarez, Alexander F. Müller, Andreas Paparousos, Julia Werntz, Elnaz Seyedi und Anton Wassiljew.

 

Radio- und CD-Einspielungen entstanden in Zusammenarbeit mit dem BR, WDR, MDR, HR sowie Radio Bremen und Deutschlandradio Kultur. Konzertreisen führten ihn durch ganz Europa sowie nach Singapur, Südkorea, Indonesien und Südamerika. Er musizierte dabei unter anderem mit dem Schweizer Kammerorchester, dem Theater Bremen, dem Thailand Philharmonic Orchestra, dem Tempus Konnex Ensemble und Ecce ensemble New York. Als Aushilfe spielte er regelmäßig mit dem Ensemble Modern Frankfurt und oh ton-ensemble Oldenburg. Seit 2012 ist er Oboist des Ensemble New Babylon.
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Benjamin Fischer
Riccardo Castagnola
Klangregie/Komposition

Riccardo (Bologna, IT, *1988) ist Komponist, Performer, multimedialer Künstler. Er studierte elektronische und instrumentale Komposition an der Conservatorio von Bologna und an der HfK Bremen. 2015-16 war er Meisterschüler in Zeitmedien an der HfK Bremen (Prof. Jean-Fraçois Guiton), wo er die Interaktivität zwischen Klang, Bild und Gestik als Schwerpunkt vertiefte. Er verbesserte sich durch Workshops mit internationalen Komponisten und Sound Artists, wie D. Smalley, B. Parmegiani, S. Sciarrino, A. Mayr, F. Bayle, A. Soto, B. Fort, F. Maheu, P. Billone, L. Sonami, J. O’Callaghan, L. Sonami, R. Normandeau.

Seine letzte elektroakustische Stummfilmvertonung für “die Leuchte Asiens” (IND/D 1925, F. Osten & H. Rai) wurde bei der Berlinale 2018 gezeigt. Seit 2018 ist es Lehrbeauftragter für Sound Design und seit 2019 auch für multimediale Installation bei der Hochschule Bremerhaven (Digitalen Medien Produktion) und leitet Workshops über elektroakustische Techniken für live Performances und Synthesizer in Kooperation mit dem Theater SCHLACHTHOF (Bremen). 2018-19 war er Lehrbeauftragter für Multimedia Performance bei der Hochschule für Musik Bremen (Elementare Musikpädagogik Abteilung). Seine Beschäftigung mit der Musik, dem Klang und der Kunst ist sehr vielfältig: elektroakustische und instrumentale Komposition, Live Musik für Performance, Tanz und Theater, freie Improvisation, Tonmeisterschaft, Sound Design für Film und multimediale interaktive Rauminstallationen, Analyse der elektroakustischen Musik. Alle Projekte wurden bei internationalen Festivals aufgeführt (D, UK, FR, BR, IT, GR, NL, CA). 2018 startete er die “ElekTrAktions”, eine Reihe multimedialer elektroakustischer Performances, in Kooperation mit dem Theater SCHLACHTHOF (Bremen). Er arbeitet zusammen mit unterschiedlichen Projektgruppen im Rahmen der freien Improvisation und szenische Darstellung, unter anderen Theater Schlachthof (Bremen, D), Schwenkhalle Bremen, Ensemble New Babylon (Bremen, D), Theater Bremen (D) und Tempo Reale (Florenz, IT). 2010-2013 war er Editor von MusicaElettronica.it, ein italienischer Blog über experimentelle Musik und Kunst.
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Riccardo Castagnola
Martin Abendroth
Klarinette

Martin wurde 1982 geboren. Im Jahr 2002 war er Absolvent des Musikgymnasiums Schloss Belvedere in Weimar. Von 2002 bis 2008 folgte das Studium (mit Hauptfach Klarinette) an der Hochschule für Künste Bremen bei Prof. Marco Thomas, welches er im Juni 2008 mit dem Diplom abschloss. Bis 2010 studierte Martin im Aufbaustudiengang Kammermusik in Detmold und erhielt dort Unterricht bei Prof. Thomas Lindhorst. Während dieser Zeit war er auch Mitglied des Bundespolizeiorchesters Hannover (2009- 2012). In seiner freischaffenden Tätigkeit spielte er als Aushilfe in den Orchestern der Theater Lüneburg, Bremerhaven und Lübeck. 

Martin ist Gründungsmitglied des Ensemble New Babylon, dem Bremer Ensemble für neue Musik mit welchem er schon einige CD- und Rundfunkproduktionen eingespielt hat. Seit 2014 Ist Martin Solo Es- Klarinettist des Bundespolizeiorchesters Hannover.
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Tobias Hamann
Schlagzeug
Tobias erhielt im Alter von sieben Jahren Klavier- und Schlagzeugunterricht. Nach dem Abitur wurde er Mitglied des Halle-Percussion-Ensembles und Preisträger der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“. Erste Orchestererfahrung machte er im Jugend- Symphonieorchester Sachsen-Anhalt und in der Jungen Sinfonie Berlin. Später spielte er als Praktikant in der Philharmonie Süd-Westfalen. Tobias studierte in Lübeck bei Massimo Dechsler (Soloschlagzeuger an der Staatsoper Hamburg) und in Bremen bei Prof. Olaf Tzschoppe (Mitglied des Ensembles Les Percussions de Strasbourg) im Diplomstudiengang klassisches Schlagzeug.
 
2014 schloss er sein Zweitstudium im Master of Music, Künstlerisch-Pädagogische Ausbildung, an der Hochschule für Künste Bremen mit einem Masterkonzert ab. Während dieses Studiums nahm er an Lehrveranstaltungen der EMP im Bereich Bewegungsgestaltung teil und wirkte als Tänzer und Schauspieler bei einer Semesterabschlussveranstaltung zum Thema Kontaktimprovisation mit. Erfahrungen im Freien Improvisieren sammelte er in gemeinsamen Projekten mit Studierenden der Freien Improvisation aus Basel. Er spielte mit Christoph Ogiermann zusammen und improvisierte 2013 im Rahmen einer szenischen Modeperformance. Darüber hinaus wirkte er bei Kinderkonzerten der Reihe „Musik im Ohr“ in der Glocke in Bremen als Schauspieler und Schlagzeuger mit.Zur Zeit ist er als Dozent an der Musikhochschule Freiburg für das musikpädagogische Projekt „Freiburg-Ost im Ohr“ tätig.
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Nayoung Cheong
Klarinette

Nayoung wurde 1976 in Gunsan (Südkorea) geboren. Sie studierte in Korea bei Prof. In-Soo Park (Bachelor of Music) und Prof. Gwang-Ho Oh (Master) an der Universität der Stadt Jeonju. Sie war Mitglied im Jeonju-City Orchester sowie in diversen Kammerensembles. Als Solistin trat sie mit zahlreichen Orchestern in ihrem Heimatland auf. Bis Januar 2010 studierte Nayoung in Bremen an der Hochschule für Künste bei Prof. Marco Thomas und erwarb ihr Diplom im Aufbaustudium. Regelmäßig spielt sie Projekte als Aushilfe in der Kammerphilharmonie Schönebeck/Elbe und im Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode. Außerdem ist Nayoung gefragte Pädagogin in Bremen sowie im Bremer Umland (Verden, Leer).

Johannes Lang
Gitarre

Johannes begann sein Gitarrenstudium 2009 an der Hochschule für Künste Bremen bei Prof. Jens Wagner. 2014 wechselte er in die Klasse von Professor Jürgen Ruck nach Würzburg. Er hat u. a. als Assistent das Projekt „Mikrotonale Stimmungen - Gitarre mit verschiebbaren Bünden“ im DAAD Programm „Hochschuldialog mit der islamisch geprägten Welt“ betreut. Zudem wirkte Johannes bei zahlreichen Uraufführungen mit. Er konzertierte mit namenhaften Künstlern wie Fazil Say und Albrecht Mayer. Gerade die Zusammenarbeit mit Komponisten*innen liegt ihm im hohen Maße am Herzen. Aus dieser Zusammenarbeit wurden ihm mehrere Werke gewidmet.

 

Johannes ist u. a. Stipendiat des Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds, der HfM Würzburg und hat das Deutschland Stipendium inne. 2016 erhielt er gemeinsam mit dem Team von „Willkommen mit Musik“ die Kulturmedaille der Stadt Würzburg. 2018 entdeckter er ein verschollenes Werk von H. W. Hense, welches er auf seiner Debüt CD „Dieser chilenische Sommer war süss...“ einspielte. Seit 2020 hat er die Leitung des BLJZO übernommen.
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